In an attempt to describe their new record, Kai Lehmann, singer and songwriter of Dresden based group Garda, compares it to a gorilla. He uses adjectives such as noble, sad and hounded and indeed, there really aren’t any more suitable adjectives. The record, just like the animal, creates an urge to stare at it again and again.
The new material rises above the band’s original folk context, condensing into complex formations, densely woven and majestic. Ballads shatter on walls of noise. Fragile guitar picking unexpectedly unfolds into seemingly electronic drum beats, angular piano, softly hovering guitars, brass, and cello. The frequent use of lap steel and pedal steel guitars rarely evokes contemporary alt-country romanticism, tying shimmering, abstract webs instead.
"A Heart Of A Pro", das zweite Album der Band Garda aus Dresden, wäre als Tier wohl ein Gorilla. Erhaben, traurig, gejagt. Klug, sensibel, brutal. In jedem Fall ein Wesen, mit dem man es sich nicht leicht macht. Und das man wieder und wieder anstarren möchte.
Leicht hat es sich auch keiner der Beteiligten gemacht mit dieser Platte. Schon vor zwei Jahren verbrachte Sänger und Songwriter Kai Lehmann einige Wochen in einer kargen Hütte in den Alpen mit dem festen Vorsatz, die Lieder für ein neues Album fertigzustellen. Noch vor der ersten gemeinsamen Probe, hatte er alle bis auf eines wieder verworfen. Aus dem losen Kollektiv Garda war zu diesem Zeitpunkt nach zahllosen Konzerten zum Debüt „Die, Technique, Die!“ eine feste Band geworden. Keiner hatte Lust, das erste Album zu replizieren, dessen Indiefolk-Korsett immer merklicher zwickte und spannte. Entsprechend intensiv wurde deshalb nach einer neuen, unverbrauchten klanglichen Ästhetik gesucht. Sechs lange Monate stand die Band dafür am Ende im Studio.
Pour dépeindre „Heart Of A Pro“, le deuxième album du groupe dresdois Garda, vous pouvez penser à un animal comme le gorille: Noble, triste et traqué. Sensible, intelligent et brutal. Le nouvel album dépasse le contexte du groupe folk d'origine, se condensant en formations complexes et entremêlées. Les guitares fragiles deviennent par moments planantes et se laissent accompagner de rythmes électroniques, pianos, cuivres et violoncelles. L'utilisation fréquente de lap steel et pedal steel évoque rarement le romantisme contemporain alt-country mais crée plutôt d'abstraites mélodies.
Quotes:
Rote Raupe: „War auf „Die, Technique, Die!“ noch alles eher klein und leicht verhuscht, wird diesmal ganz großes Geschütz aufgefahren, ohne allerdings die Schönheit und Zerbrechlichkeit der wunderbaren Songs leichtfertig für noch ein wenig mehr Opulenz zu opfern.„
Visions: „...Songs, die durch tiefste Täler wandern ohne dabei weinerlich zu wirken. Zurückgelehnter als Sophia, gefestigter als Conor Oberst, leiser als Damien Rice. „